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Tipps und Tricks zum Verkauf von Wohnwagen und Wohnmobile

Verkauf des Wohnmobils oder Wohnwagens

Wie man den Preis für ein Wohnmobil oder Wohnwagen verhandelt

Der Endpreis für ein Fahrzeug kann sehr stark schwanken, je nachdem wie die Verhandlungen sowohl vom Käufer als auch vom Verkäufer geführt werden. Das ist einer der letzten Schritte auf dem Weg zum Geschäftsabschluss. Dieser Teil ist wie ein Pingpong-Spiel, wobei der Ball der Wert Ihres Wohnmobils oder Wohnwages ist.

Verkaufspreis verhandeln

Ähnlich wie bei Verhandlungen beim Kauf eines Autos oder Hauses sind Sie als Verkäufer in einer stärkeren Position, wenn:

  • Der Wohnmobil- und Wohnwagenmarkt brummt und sich Reisemobile schnell verkaufen
  • Sie es nicht eilig haben, zu verkaufen
  • Für ähnliche Objekte ein etwas höherer Preis als Ihre Preisforderung verlangt wird
  • Sie mehrere Angebote gleichzeitig vorliegen haben.

Verhandlungsablauf

Bevor Sie in Verhandlungen eintreten, müssen Sie unbedingt Ihren Tiefstpreis bestimmen. Er könnte mit der Preisforderung identisch sein, liegt höchstwahrscheinlich aber darunter. Jeder möchte gerne annehmen, dass er ein gutes Geschäft gemacht hat, und wenn Sie sich vom Käufer herunterhandeln lassen, trägt das dazu bei, den Verkauf abzuschließen.

Ihre Preisforderung

Ihre Preisforderung beeinflusst die Zahl der interessierten Käufer, die Ihr Wohnmobil oder Wohnwagen anzieht. Verlangen Sie zu viel, wird niemand weitere Informationen wollen, verlangen Sie zu wenig, werden sich die Leute fragen, wo der Haken ist. Achten Sie darauf das Sie Ihr Fahrzeug nicht unter dem Wert verkaufen, daher Informieren Sie sich über den aktuellen Marktwert.

Das Anfangsgebot

Der Käufer macht zu Beginn ein niedriges Angebot, da es nichts zu verlieren gibt und der Preis nur noch steigen kann. Das legt die Untergrenze für den letztendlichen Verkaufspreis fest; die obere Grenze ist Ihre ursprüngliche Preisforderung. Auch wenn das Anfangsgebot des Käufers lächerlich erscheint, seien Sie höflich. Es ist erst der Anfang der Partie.

Gegenangebot

Ihr nächster Schritt ist das Gegenangebot. Sie könnten nun die Preisforderung nennen; der Käufer wird jedoch viel interessierter sein, wenn Sie sich verhandlungsbereit zeigen. War das Anfangsgebot nicht zu niedrig, ist es eine großartige Geste des Vertrauens, dem Käufer auf halbem Wege entgegen zu kommen. Andernfalls rechnen Sie damit, mindestens 10 Prozent herunterzugehen.

Andere Faktoren

Neben dem Preis können andere Details des Verkaufs verhandelbar sein wie z.B. Eigentümerfinanzierung, wann der Verkauf stattfinden soll und wie das Fahrzeug zu seinem neuen Standort transportiert werden soll.

Mehrere Angebote

Wenn Sie mehrere interessierte Käufer haben, aber einer besonders "interessiert" erscheint, verhandeln Sie zuerst mit diesem Käufer. Und wenn Sie mit verschiedenen Käufern gleichzeitig verhandeln, sorgen Sie dafür, dass jeder im Voraus weiß, dass andere Angebote im Raum stehen.

Manche Verhandlungen ziehen sich mit mehreren Angeboten und Gegenangeboten über Wochen hin; die meisten aber sind nach zwei oder drei "Runden" vorbei. Wenn Sie beide den Wert des Fahrzeugs realistisch einschätzen, sollte es nicht allzu schwer sein, sich auf einen Endpreis zu einigen und dann zum Handschlag, der das Geschäft besiegelt, zu kommen.


Vorbeugung gegen Online-Betrug

Der Verkauf Ihres Fahrzeues macht Sie anfällig für Betrügereien. Das Internet wird zu Recht für viele davon verantwortlich gemacht, aber auch eine Anzeige in einem Lokalblatt gibt vorgeblichen "Käufern", die eher versuchen, Ihnen Ihr Geld abzunehmen als Ihr Reisemobil, Zugang zu Ihren Kontaktdaten.

Verdachtsfälle

Zum Glück sind die meisten Käufer ehrlich. Was die anderen angeht, hüten Sie sich vor allen, die:

  • Ihnen unbesehen ein Angebot für Ihr Fahrzeug machen oder Ihnen mehr bieten als Ihren geforderten Preis.
  • Ihnen einen gefälschten Scheck schicken in der Hoffnung, dass Sie nicht auf seine Verrechnung warten, bevor Sie das Wohnmobil oder den Wohnwagen übergeben.
  • Sie auffordern, zuerst einen Scheck zu schicken. An der Geschichte ist meistens jemand beteiligt, der dem "Käufer" mehr Geld schuldet, als Sie für Ihr Fahrzeug verlangen. Die dritte Partei soll Sie direkt bezahlen.
  • Über einen Mittelsmann verhandeln.
  • Ihnen einen Zahlungsplan vorlegen, der Ihnen theoretisch einen höheren Preis bringt.

Schutz vor Betrug

Wir schlagen Ihnen mehrere Schritte vor, um sich vor Betrügern zu schützen. Treffen Sie den Käufer persönlich und vertrauen Sie auf Ihren Instinkt. Normalerweise ist es ziemlich offensichtlich, ob jemand Ahnung von Wohnmobilen oder Wohnwagen hat.

Tipp: Tippen Sie den Namen des Käufers in eine Suchmaschine ein. Alle Treffer, die Sie finden, können Ihnen helfen, die Identität des Käufers zu verifizieren. Und wenn Ihre Suchergebnisse die Erfahrungen anderer Nutzer mit Betrug aufzeigen, wissen Sie, dass Sie sich fernhalten sollten.

Bestehen Sie auf eine elektronische Geldüberweisung als Zahlung. Dafür fällt eine Gebühr an, aber da es Banken sind, die die elektronische Geldüberweisung handhaben, sind sie viel sicherer als Schecks. Stellen Sie die Zahlung sicher (und warten Sie auf die Verrechnung des Schecks), bevor Sie die Schlüssel übergeben. Wenn Sie einen Scheck akzeptieren, erwägen Sie, ihn bei der Ausgabebank einzulösen.

Über caravan24.ch

  • Wir fragen Sie nicht per E-Mail nach persönlichen oder finanziellen Daten.
  • Wir kaufen oder verkaufen keine Wohnwagen oder Wohnmobile für unsere Kunden.
  • Wir bieten keine Reparaturleistungen oder Ersatzteile an.

Wenn Sie Schreiben erhalten, die eines der drei oben genannten Angebote machen, handelt es sich um Betrug, daher nehmen Sie bitte mit uns Kontakt auf.

Wo soll ich Onlinebetrug melden?

Wenn Sie glauben, Opfer eines Betrugs geworden zu sein, melden Sie das sofort an caravan24.ch. Wenden Sie sich auch sofort an Ihre örtlichen Strafverfolgungsbehörden.

Wir bei caravan24.ch möchten Ihren Fahrzeugverkauf zu einem möglichst angenehmen Erlebnis machen. Bitte lassen sie uns wissen, wenn Sie Fragen oder Bedenken bezüglich des sicheren Onlineverkaufs eines Fahrzeugs haben.


Vertragsabschluss

Während die kleinen und recht unbedeutenden Dinge täglich verkauft und gekauft werden, ohne dass dabei viel Aufhebens um die Sache selbst gemacht wird, ist es bei großen und wertvollen Gegenständen und Sachen unbedingt erforderlich, einen Kaufvertrag aufzusetzen.

Sichern Sie sich ab

Der Kaufvertrag für Fahrzeuge, enthält in der Regel alle wichtigen Details, die die Sache selbst und den Verkauf und dessen Abwicklung betreffen. Wer eine Sache veräußert, ohne an einen solchen Vertrag zu denken, der muss unter Umständen mit bösen Folgen rechnen.

Sicherheit sowohl für den Käufer als auch Verkäufer

Wer ein Fahrzeug verkauft, ohne einen Vertrag aufzusetzen, der am Ende die eigene Unterschrift und die des Käufers trägt, der geht ein Risiko ein.

Der Verkauf eines Gegenstandes, der einen Wert von mehreren hundert oder sogar mehreren tausend CHF besitzt, sollte in jedem Fall schriftlich, also in Form eines Vertrages, beurkundet werden.

Für den Käufer, dem im Anschluss an den Verkauf die Papiere ausgehändigt werden, ist damit klar, dass der Verkäufer auch der bisherige Eigentümer des Fahrzeugs ist, das er nun auch berechtigterweise verkaufen kann: Zumindest hat er damit mehr Sicherheit in der Hand als ohne einen Vertrag.

Auch der Verkäufer hält damit ein Blatt Papier in der Hand, das ihn von nun an von allen anfallenden Pflichten freispricht. Kommt es in der Zukunft zu Unstimmigkeiten, die das Wohnmobil oder den Wohnwagen, betreffen, dann kann der Verkäufer mit diesem Vertrag belegen, dass er nicht mehr der Eigentümer des Fahrzeugs ist und damit für alle Belange diesbezüglich nicht mehr verantwortlich gemacht werden kann.

Übrigens ist es auch innerhalb einer Familie oder unter sehr guten Freunden bei einem Verkauf ratsam, einen Kaufvertrag für gebrauchte Wohnwagen und Wohnmobile aufzusetzen, um die Eigentumsverhältnisse damit schriftlich niederzulegen. Schließlich kann niemand wissen, wie sich die Verhältnisse innerhalb der Familie oder zu den Freunden entwickeln werden. Nur ausgesprochene Worte können dann nichts mehr beweisen.